Hundesport Pratteln: Archiv: Hundeportraits
Fotogalerie
Rangliste
Hundeportraits
Pressespiegel
 
AktuellVereinAusbildungArchivKontaktLinkshttp://www.hundesport-pratteln.ch

Die Deutsche Dogge

Deutsche Dogge Deutsche Dogge



Herkunft:

Als Bären-, Eber- und Hirschhunde wurden sie an Fürstenhöfen gehalten, wo die schönsten und stärksten als Kammerhunde mit vergoldetem Halsband neben dem Bett des Herrn, die Leibhunde mit silbernem Halsband vor der Tür des Schlafgemachs bleiben durften.
Alle aber waren zur Jagd gehaltene Gebrauchshunde, die den Kampftrieb und die Kraft des Mastiffs mit der Schnelligkeit und Gewandtheit des Windhundes verbanden und neben Wildschwein und Bär schnelle Hirsche zur Strecke brachten. Auch das gefährliche, starke Wild wurde damals ohne Gewehr, nur mit den Hunden und der blanken Waffe, gejagt.
Die Namen Saupacker und „Hatzrüden“ stammen aus dieser Zeit. Zu ihrem eigenen Schutz trugen die Doggen Panzer aus dickgefüttertem Stoff, die mit Fischbeinstäben an der Bauchseite verstärkt waren.
Als die Jagdbräuche sich änderten und die Hetzjagden aufhörten, wurde die Dogge zum begehrten Liebhaberhund. Alte und originale Namen sind Dänische Dogge, Grosse Dänische Yagd Hund (bis 1888-89), Great Dane, Grand Danois. Als „Deutsche Dogge“ wurden sie zum ersten Mal 1878 in Berlin ausgestellt. Otto von Bismark besaß Doggen, im Kaiserreich wurden die Tiere gelegentlich als Reichshunde bezeichnet.

Erscheinungsbild:

Die Deutsche Dogge ist eine der größten Hunderassen die FCI gibt eine Mindestgröße von 80 cm bei Rüden und 72 cm bei Hündinnen an.
„Die Deutsche Dogge vereinigt in ihrer edlen Gesamterscheinung bei einem grossen, kräftigen und wohlgefügten Körperbau, Stolz, Kraft und Eleganz. Durch Substanz, gepaart mit Adel, Harmonie der Erscheinung, mit einer wohlproportionierten Linienführung sowie mit ihrem besonders ausdrucksvollen Kopf wirkt sie auf den Betrachter wie eine edle Statue. Sie ist der Apoll unter den Hunderassen.“
Rassestandard der FCI
Der heutige Rassestandard beschreibt insgesamt fünf Farben in den drei Farbschlägen „Gelb und Gestromt“, „Gefleckt und Schwarz“, sowie „Blau“.

Besonderes:

Die grösste Besonderheit und somit auch die grösste Herausforderung der Doggen ist wohl ihr Wesen.
Im Rassestandard der Deutschen Dogge wird ihr Wesen als freundlich, liebevoll und anhänglich beschrieben. Deutsche Doggen haben eine sehr hohe Reizschwelle. Im Umgang mit Menschen und Hunden sind sie sehr verträglich. Bei entsprechender Sozialisierung ist auch das Zusammenleben mit anderen Haustieren kein Problem.
Die Dogge nimmt interessiert am Leben ihrer Menschen teil und möchte bei allem dabei sein. Sie ist trotz ihres menschenbezogenen Charakters weniger unterwürfig als die meisten anderen Rassen.
Doggen sind in erster Linie sehr sensibel und feinfühlig im Wesen. Dies bedeutet aber auch, dass Doggen sehr feine Unterschiede in der Stimmung der Familie, des Hundehalters wahrnehmen.
Doggen sind nachtragend. Sie haben ein Gedächtnis, was mit dem Elefantengedächtnis fast vergleichbar ist. Das bedeutet, wenn Sie einmal mit der Dogge ungerecht waren, wird sich der Hund das merken und schmollt durchaus mal den halben Tag mit Ihnen.
Doggen sind Schoßhündchen! Ja, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn Doggen sitzen gern auf dem Schoß der geliebten Hundehalter. Einerseits wegen des Kuschelfaktors, andererseits auch durchaus mal bei Unsicherheit. Denn so gross eine Dogge aussen auch ist, so klein ist sie im Inneren

Unsere Erfahrungen:

Wir haben unseren Cooper mit 12 Wochen bekommen und sind seit dem ersten Tag komplette Doggenfans!
Sein sensibler aber gleichzeitig auch komplett sturer Charakter macht jeden Tag zu einer neuen Herausforderung.
Er ist ein absolut liebenswürdiger kleiner Kasper der am liebsten immer dabei ist und alle immer sehr überschwänglich begrüsst.
Seit er geschlechtsreif wurde, fing er an, sich sehr territorial zu verhalten und anderen Rüden gegenüber aggressiv zu verhalten. Das hat sich seit der Kastration wieder ziemlich gelegt.
Leider ist die Dogge nicht nur vom Wesen her sehr sensibel. Ihre Gesundheit ist auch nicht die Beste. Mit zwei Jahren hat Cooper nun schon acht Operationen hinter sich (meist an den Augen), ist hochgradig allergisch und hat immer wieder mit einer Gastritis zu kämpfen. In der Hinsicht lässt er nicht aus.


Weitere Bilder der Deutsch Dogge

2007 Hundesport Pratteln; concept&design by lumiNET
lumiNET internet & multimedia services